Gestern habe ich bei der noch bis kommenden Sonntag, 8. Februar laufenden Approach-Challenge mitgemacht. Neben ein paar Gedanken, die ich in diesem Beitrag teilen möchte, gab es drei grundlegende, fast schon wegweisende Erkenntnisse:
- Beim Bälleschlagen auf der Driving Range ist es deutlich wärmer als die Wetterdienste aktuell vermuten lassen.
- Trotz langer Pause hat das Golfspielen überraschend gut funktioniert, aber in keinem Durchgang so gut wie es sein könnte – oder besser: sollte.
- Im Vergleich zum oftmals monotonen "Training" auf der Range können die unterschiedlichen Aufgabenstellungen durch das digitale System eine echte Bereicherung darstellen.
Ich bin mit dem Plan angetreten, zwei Durchgänge à neun Schläge zu absolvieren. Letztendlich habe ich vier- oder fünfmal auf "Nochmal spielen" gedrückt, weil mich der Ehrgeiz gepackt hat. Manche würden sagen, ich sei mit der jeweils vorherigen Runde unzufrieden gewesen. Oder anders ausgedrückt: Einige Schlägen waren einfach Mist. Stimmt! Immerhin wurde es von Versuch zu Versuch ein bisschen besser. Warum, will ich Ihnen im Folgenden verraten.
Zunächst einmal: Was ist die Approach-Challenge? Auf neun verschiedenen Bahnen – in diesem Fall des Platzes Pinehurst No. 2 – muss jeweils ein Schlag aus sehr unterschiedlichen Situationen gemacht werden. Die Entfernungen reichen für Herren von 65 bis gut 180 Metern. Einziges Ziel ist es, den Ball so nah wie möglich an die Fahne zu spielen. Klingt einfach. Und doch habe ich mich nach dem ersten Durchgang unauffällig umgeschaut, ob jemand droht, einen Blick auf die Ergebnisliste zu werfen. Also schnell auf "Nochmal spielen" gedrückt.
Der Vorteil danach war, dass ich die geforderten Schläge und Bahnen bereits kannte, weil sie im Rahmen der ausgewählten Challenge immer gleich bleiben. Am besten also die neun Löcher zunächst probeweise spielen, anschließend einschlagen und dann erst richtig loslegen.
Außerdem war es für mich wichtig, die Ziele auf dem Monitor nach fast jedem Schlag umzustellen. So, dass sie in etwa von der Richtung, vor allem aber von der Länge her passten. Dadurch musste ich mich auf der Matte teilweise etwas schräg ausrichten, was anfangs gewöhnungsbedürftig war. Für mich dennoch besser als eine nicht markierte Entfernung irgendwo auf der grün-weißen Wiese.
Nach einem Schlag wird der Abstand des Balles zur Fahne in Punkte umgerechnet. Je weniger, desto besser. Aber Achtung: Ein verfehltes Grün bedeutet zusätzliche Punkte. Kommt der Ball im Rough oder gar in einem Bunker zum Liegen, schießt der Score regelrecht in die Höhe. Deshalb lohnt es sich, den Bahnverlauf und insbesondere die Lage des Grüns vor dem Schlag anzuschauen und gegebenenfalls nicht direkt auf die Fahne zu zielen.
Noch ein letzter Hinweis, der einfacher aufgeschrieben als ausgeführt sein dürfte: Am Ende habe ich versucht, jeden einzelnen Schlag so gut oder manchmal so sicher wie möglich zu spielen – unabhängig vom angezeigten Gesamtergebnis zum jeweiligen Zeitpunkt. Eine gewisse "Schlagroutine" zur besseren Vorbereitung könnte also auch auf der Driving Range sinnvoll sein.
Mein Resultat? Wird hier nicht verraten. Aber vielleicht finden Sie mich in der Bestenliste unserer siebentägigen Approach-Challenge (außer Konkurrenz). Eine gute Gelegenheit, es gleich selbst (noch) einmal zu probieren. Haben Sie ebenfalls einen Tipp? Schreiben Sie uns gerne, zum Beispiel auf Instagram. Viel Spaß beim Zocken!








